Kerstens Laufereignisse

All die lieben Erinnerungen an die "Einsamkeit"

Archiv für die Kategorie ‘Stabitraining’

Wir sind eingeschneit

Geschrieben von Nagetier - 2. Februar 2010

oder besser, eingeweht. An einen lockeren Abendlauf ist nicht zu denken. Wo kein Schnee, kein Eis ist, da regiert der Wind. Nein, der Sturm. Hat man freilich solche Ambitionen, herrschen die idealen Trainingsbedingungen.

Ich möchte einfach nur ein ganz “normales” Marathontraining absolvieren. Also muss ich auf besseres Wetter hoffen und mich stattdessen mit Kraft- und Stabi-training fit halten. Dies tut auch Not, wie ich jedesmal bei der Beinschere merke.

Der gemeine Läufer braucht ja bestimmte Muskelgruppen gar nicht, glaubt er. Die Videos beim Zieleinlauf eines Marathons jedoch lügen nicht. Da zeigt sich, ob der Mittelkörper stabil ist. :-)

Also habe ich mich heute wieder auf den Boden (der Tatsachen) begeben und an die 30 min an meinen (fast nicht vorhandenen) Defiziten gearbeitet. Jetzt spüre ich wieder die “unbekannten” Muskeln und denke doch, einen guten Ausgleich zur ausgefallenen Laufeinheit gefunden zu haben.

Morgen soll das Schneegestöber wieder vorbei sein und so kann ich den Ruhetag, der auf Grund des gecancelten Testwettkampfes vom Sonntag nicht zwingend ist, zum Laufen nutzen. So Winterdienst, jetzt Du. Es soll mir ja nich gehen, wie dem Kollegen hier.

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Vorerst letztes 400-er Intervalltraining

Geschrieben von Nagetier - 26. Januar 2010

Und man kann die Temperaturen vom Wochenende noch toppen.  Nach dem Stabi- und Kraftprogramm von gestern gabs heute mal wieder was für die Tempohärte. Von Arbeit brauchte ich heute etwas länger nach Hause, denn “meinem” Astra war’s zu kalt. Sein Lebenssaft war anscheinend bei der Kälte zu dick geworden, da die Mineralölmultis wieder Additive sparen. So gings nur im langsamen Tempo, das der kleine sich nicht verschluckt.
Um so zügiger sollte meine Abendunterhaltung werden. Als ich in die Karre sprang, zeigte das Thermometer noch -17°C. An meinem Zielpunkt, dem Waldstadion waren es dann -18°C. Nach kurzem Zögern und versuchter Kontaktaufnahme, ob man bei so’nem Wetter überhaupt intervallen tuen tut, sockte ich im lockeren Trab los. 4 Kilometer sollte das Einlaufen dauern. Na erst mal schauen, wann ich warm werde, dachte ich mir. Die ersten 2 Kilometer passierte es noch nicht. Besonders die Finger waren mal wieder zu weit weg vom Blutfluss.
Am Ende des Businessparks, 3000 m gelaufen, war ich schön locker und nach ein bisschen Lauf-ABC gings dann auch schon los, mit dem ersten 400-er Teilstück. Na ja. 1:36 min waren fürs erste gar nicht so schlecht und ließen hoffen. So nutzte ich die Trabpause zur intensiven Vorbereitung auf den 2. Stint. Beschwörungsformeln wurden aufgesagt und die Brille eingepackt. Ich musste den cw-Wert verbessern. Und siehe da 1:33 min waren fast perfekt. Und so sollte es weitergehen. Nach 3:50-3:51-3:48 (min/km) war die Hälfte des Pensums bereits erfüllt und ich fühlte die Kälte kaum noch.
Langsam wurde mir auch bewusst, das ich mich langsam von den geliebten 400m Intervallen verabschieden musste, denn im Marathonplan, der am Montag beginnt, gibts so’ne Sprintditanzen nicht mehr. Dafür aber die geliebten langen Kanten. Meine bessere Hälfte erkundigte sich am Sonntag schon ganz besorgt, ob denn die super langen Läufe schon wieder anfangen. Jaaa, man vermisst mich eben ;-) .
Die letzten 5 Einheiten folgten im Supertiming, lediglich zum Ende zu trennte mich nur 1 Sekunde von der Vorgabe. Da soll mal einer sagen, bei extremen Minusgraden macht man keine Intervalle. Es lief perfekt. Was ist schon Frost, dagegen kann man was tun, gegen Schnee und Eis bis du machtlos.
Auch der immer wieder gern gezeigte Sägezahn macht unruhig – zu gut.
Das letzte Intervall wäre beinahe dem Trab zum Opfer gefallen. Mit dem Gezähle kann ich mich aber auch nicht anfreunden.

Ich trabte zum Auto, es sprang sogar noch an und brachte mich ohne zu “hüpfen” in die Wanne. Das wars dann auch schon mit den schnellen Einheiten für diesem Abschnitt des Jahrestrainingsplanes. Der Rest der Woche wird ein bisschen ruhig und locker gelaufen, um am Sonntag mit ‘nem Testwettkampf abzuschließen. Wo der sein wird? Muss sicher noch ins Leben gerufen werden, denn wirklich tolle Läufe in der Nähe habe ich bisher noch nicht entdeckt. Kommt Zeit .. kommt Rat.

Jetzt wird erst mal regeneriert.

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Nachlese zum Hallenrunning

Geschrieben von Nagetier - 20. Januar 2010

Heute ist Regeneration angesagt und trotzdem galt es sich zu bewegen. Da ich mein Kraft- und Stabi training nicht oft, aber kontinuierlich durchhalten will, war es heute mal wieder so weit. Am Montag kam ich erst so spät in die Strümpfe, das ich vorm Abendbrot keine Zeit und danach einen vollen Bauch hatte. Ausreden gibts ja keine (ähhhähhh).

So war heute Abend wieder ‘ne knappe halbe Stunde dem wichtigen Nebentraining gewidmet.

Anschließend wurde erst mal der Hallenmarathon von Senftenberg ausgewertet. Analysen und (richtige) Schlussfolgerungen sind ja immer wichtig. Ob es mir für die nahe Zukunft was nützt, kann ich momentan nicht beurteilen. Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Zum Resümee: 1. Kilometer nicht zu schnell angegangen, das war schon mal gut. Anschließend bin ich 4 Kilometer recht stabil unter der Zielzeit gelaufen, um dann Kilometer 6 und 7 zu verbummeln. Woran es auch immer liegt kann man nicht mit Bestimmtheit sagen. Jedoch spielt der Kopf bei der hohen Rundenzahl eine sicher nicht unerhebliche Rolle. Kilometer 8 war wieder optimal, um dann den vorletzten Abschnitt wie Kilometer 7 zu verbummeln. Die letzte Runde war wieder top, was mir zeigt, das ich zwischendurch noch Reserven hatte. Das Pulsdiagramm bestätigt die Einschätzung:

Kilometerangaben ungenau (ungeeichter Foodpad)

Im Diagramm ist auch wunderschön mein Trinkgelage nach 7,25 km (hier km 7) zu sehen.  Schön auch der Endspurt zum vermeintlichen Zieleinlauf, um dann noch mal 250 m loszusprinten. Sehr schön sind auch die Sprinteinlagen beim Überholen (im Diagramm Kadenz) zu sehen.

Gestern Abend hatte ich ja noch Nägel mit Köpfen gemacht und dem Dredner Citylauf eine mecklenburger Teilnahme beigesteuert. Heute nun die Recherchen zum Winterlauf in Waren. Die Anfrage wurde prompt beantwortet und eine Teilnahme ist sehr wahrscheinlich.

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